Wer bei einer Bestellung wofür geradesteht
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Aktuelle Angebote und Aktionen bei Lieferando
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Wer bei Lieferando bestellt, hat einen anderen Vertragspartner
Zwei identische Bestellungen beim selben Restaurant können an zwei Wochentagen zwei verschiedene Liefergebühren kosten. Das ist keine Preisschwankung der Plattform, sondern eine Folge der Konstruktion: Nach den AGB kommt der Vertrag zwischen Kunde und Geschäft zustande, sobald die Schaltfläche zum zahlungspflichtigen Bestellen geklickt wird, und die Plattform übermittelt die Order, haftet aber ausdrücklich nicht für ihre Ausführung. Daraus folgt fast alles Weitere: wer den Zustellpreis festlegt, warum eine Stornierung meist nicht geht und wer eine Reklamation bearbeitet.
Wege zu einer niedrigeren Rechnung ohne Rabattcode
Der Gutscheincode ist hier der sichtbarste, aber nicht der größte Hebel. Zwei Positionen auf der Rechnung sind vom Essenspreis unabhängig, und beide lassen sich strukturell drücken.
| Weg | Was er bringt | Einschränkung |
|---|---|---|
| Abholung statt Zustellung | Die Liefergebühr entfällt, und laut Hilfebereich fällt bei Abholung auch keine Servicegebühr an | Anwesenheit am Abholort zum gewählten Zeitpunkt |
| Lieferando+ | Lieferkosten von 0 Euro bei teilnehmenden Partnern | Mindestbestellwert von mindestens 15,00 Euro; Servicegebühren bleiben bestehen |
| Deckelung hoher Lieferkosten | Die Mitgliedschaft übernimmt die ersten 25,00 Euro, falls die Lieferkosten darüber lägen | Der Rest wird im Warenkorb ausgewiesen |
| Wahl des Bestellzeitpunkts | Preise richten sich laut Hilfebereich nach Lieferdistanz, Tageszeit und Wochentag | Angebot des jeweiligen Geschäfts |
| Vergünstigung über Amazon Prime | Alternative zur bezahlten Mitgliedschaft | Nicht kombinierbar; die Aktivierung beendet eine bestehende Mitgliedschaft |
| Rabattcode | Senkt den Bestellwert | Eingabe im Bestellprozess |
Wie sich Liefergebühr und Servicegebühr zusammensetzen
Die AGB erlauben dem Betreiber, eine Liefergebühr und eine Servicegebühr zu berechnen; ihre Höhe hängt vom Standort, vom gewählten Geschäft und vom Warenwert ab und wird stets vor dem Abschluss angezeigt. Der Hilfebereich wird deutlicher: Jedes Unternehmen auf der Plattform legt seine Lieferpreise selbst fest, und diese Preise richten sich normalerweise nach Lieferdistanz, Tageszeit und Wochentag. Die Servicegebühr steht als eigener Posten im Warenkorb und an der Kasse; für die Abholung fällt sie nicht an, und eine Quittung über beide Gebühren lässt sich anfordern. Ein Trinkgeld gehört ausdrücklich nicht dazu: Es ist freiwillig, für den Zusteller bestimmt und gilt nach den AGB nicht als Zahlung für den Service der Plattform, die dabei nur als Treuhänder auftritt. Bezahlt wird entweder online über die Plattform oder direkt beim Geschäft an der Tür beziehungsweise am Abholort. Eine Rückerstattung einer Online-Zahlung sehen die AGB nur vor, wenn die Bestellung nicht oder nicht vollständig geliefert werden kann; sie geht immer auf das Ursprungskonto zurück und dauert je nach Zahlungsmittel bis zu zehn Werktage. Beschwerden zum Essen selbst richten sich an das Geschäft, die Plattform nimmt dabei nur eine schlichtende Rolle ein. Betrifft die Beschwerde dagegen den Dienst der Plattform, sagen die AGB Fristen zu: eine Empfangsbestätigung spätestens innerhalb einer Woche und eine Bearbeitung spätestens innerhalb von zwei Wochen. Für den Fall, dass beides nicht weiterhilft, ist eine Zeile am Ende der AGB entscheidend: Der Betreiber schließt die Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ausdrücklich aus.
Der Rückweg nach dem Klick ist kurz
Für schnell verderbliche Ware besteht kein Widerrufsrecht; die AGB verweisen dafür auf § 312g Absatz 2 Nummer 2 BGB und führen die weiteren Ausnahmen für Maßanfertigungen, versiegelte Hygieneartikel und untrennbar vermischte Waren gleich mit auf. Für alles, was nicht darunter fällt, bleiben vierzehn Tage, wobei Sie die unmittelbaren Rücksendekosten tragen. Storniert wird ohnehin nicht bei der Plattform: Nach den AGB können Bestellungen dort nicht storniert werden, sondern nur beim Geschäft, und auch nur dann, wenn dieses eine Stornierung ausdrücklich anbietet. Drei weitere Punkte kosten in der Praxis Geld. Bei Artikeln mit Altersbeschränkung verlangen Plattform und Geschäft einen Ausweis; ohne gültiges Dokument werden sie nicht übergeben, und es kann eine Stornogebühr mindestens in Höhe dieser Artikel anfallen. Sind Sie bei der Zustellung nicht anwesend, darf die Bestellung an einem geeigneten Ort in der Nähe abgestellt werden, und danach endet die Verantwortung der Plattform. Die bezahlte Mitgliedschaft schließlich funktioniert weder bei Barzahlung noch bei Kartenzahlung an der Haustür.
Die Liefergebühr folgt der Uhrzeit, nicht dem Kalender
Ein Jahresplan mit Rabattfenstern existiert hier nicht, die relevante Einheit ist der Tag. Weil die Lieferpreise nach Distanz, Tageszeit und Wochentag gebildet werden, ist dieselbe Bestellung zur Stoßzeit systematisch teurer als zwei Stunden später, und dasselbe Restaurant kann an zwei Wochentagen zwei verschiedene Gebühren aufrufen. Der zweite Taktgeber ist der Mindestbestellwert: Die Mitgliedschaft setzt ihn bei mindestens 15,00 Euro an, er kann je nach Partner höher liegen und wird vor der Bestellung angezeigt. Wer regelmäßig darunter bleibt, bezahlt die Zustellung trotz Mitgliedschaft. Der dritte Faktor ist die Entfernung, und die ändert sich nur, wenn Sie den Anbieter wechseln. Auch die Mitgliedschaft selbst folgt einer Frist statt einem Rabattkalender: Sie lässt sich innerhalb von vierzehn Tagen ab dem Tag nach dem Kauf widerrufen, wobei bereits genutzte Gratis-Lieferungen von der Erstattung abgezogen werden, und sie unterliegt einer Regel zur fairen Nutzung, die den privaten Gebrauch voraussetzt.
Lieferando, HelloFresh und Lidl im Vergleich der Pflichten
Drei Anbieter, die in Deutschland Essen ins Haus bringen, unterscheiden sich weniger im Preis als in den Pflichten, die sie übernehmen.
| Lieferando | HelloFresh | Lidl Onlineshop | |
|---|---|---|---|
| Ihr Vertragspartner | Das Geschäft, nicht die Plattform | Der Anbieter selbst | Der Händler selbst |
| Wer den Zustellpreis festlegt | Jedes Geschäft für sich | Im Preis enthalten, soweit nichts anderes vereinbart ist | Pauschal 5,95 Euro pro Bestellung |
| Stornieren nach dem Klick | Nur wenn das Geschäft es ausdrücklich anbietet | Bis zum Stichtag des Liefertags | Vierzehn Tage Widerruf plus sechzehn Tage freiwillig |
| Zahlung an der Haustür | Möglich | Nicht vorgesehen | Nicht vorgesehen |
| Wer die Reklamation bearbeitet | Das Geschäft, die Plattform schlichtet | Der Anbieter | Der Händler |
Wann Lieferando nicht die richtige Wahl ist: wenn die Mahlzeit planbar ist. Für einen geplanten Wochenbedarf liegt der Aufwand je Mahlzeit bei HelloFresh oder bei einer gebündelten Bestellung im Onlineshop von Lidl niedriger, weil dort keine Gebühr anfällt, die von Uhrzeit und Entfernung abhängt. Und wer die Vergünstigungen von Amazon Prime nutzt, prüft vor dem Kauf einer Mitgliedschaft, dass er nicht beides gleichzeitig aktiviert.
Wer die Plattform betreibt
Hinter Lieferando.de steht die yd. yourdelivery GmbH mit Sitz in der Cuvrystraße in Berlin, eingetragen beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg. Die Plattform listet Restaurants und Geschäfte, übermittelt Bestellungen und nimmt die Zahlung im Namen des Geschäfts entgegen. Verkäufer ist sie nur dort, wo sie in den Geschäftsinfos ausdrücklich als solcher genannt wird.
Häufige Fragen zu Lieferando
5 FragenWie gebe ich einen Lieferando-Gutscheincode ein?
Den Code übernehmen Sie oben aus der Liste und tragen ihn im Warenkorb in das dafür vorgesehene Feld ein, bevor Sie die Zahlungsart wählen. Der Abzug muss vor dem Abschluss in der Übersicht stehen.
Bleiben abgelaufene Einträge hier stehen?
Ja. Vor der Veröffentlichung testen wir jeden Eintrag, danach läuft eine tägliche Kontrolle. Abgelaufene Einträge bleiben als solche markiert stehen, statt gelöscht zu werden.
Kann ich zwei Codes für eine Bestellung nutzen?
Das Bestellformular nimmt einen Eintrag an. Testen Sie den wertvolleren zuerst; führt er nicht zum Abzug, entfernen Sie ihn und probieren Sie den zweiten, bevor Sie zahlen.
Was tun, wenn ein Code nicht mehr funktioniert?
Nehmen Sie den nächsten Eintrag aus der Liste. Da Aktionen häufig auf einzelne Restaurants oder Regionen begrenzt sind, lohnt sich außerdem der Blick, ob der Eintrag für Ihr gewähltes Geschäft gilt.
Wie lange bleibt ein Gastkonto bestehen?
Wer als Gast bestellt, erhält ein temporäres Konto. Es läuft nach den AGB spätestens zwölf Monate nach der Erstellung ab, früher schon sechs Monate nach dem letzten Zugriff oder sobald der Cache des genutzten Geräts gelöscht wird.